Geschichte

Mit einem Fortbestand von mehr als 100 Jahren stellt sich Silvelox dem Markt und setzt sein Wachstum auf internationalem Niveau fort.

Das jetzige Unternehmen Silvelox ist in Castelnuovo Valsugana im Trentino (Italien) zu Hause. Es wird von Alberto und Elena Taddei, den Kindern des Firmengründers Silvio, geleitet und von einem qualifizierten Management unterstützt.

Hinter dieser wichtigen Industrie steht eine Geschichte von Arbeitsamkeit, die mehr als 100 Jahre zurückliegt.

Diese Geschichte beginnt Ende des 19. Jahrhunderts, als der Ingenieur Giacomo Tamanini, Direktor der K.-u.K.-Industrieschule, einen Neffen, Giulio Rizzi, zu sich nimmt und ihn in Wien studieren lässt , wo dieser sich im Holzbereich spezialisiert. Dieser wählte im Jahr 1899, nach dem Tod seines Onkels, Pergine Valsugana (in der Provinz Trient) als Sitz seiner Tätigkeit und eröffnete dort einen Handwerksbetrieb, in dem viele Jugendliche der Umgebung Beschäftigung fanden, die die Holzverarbeitung, dessen Behandlung und die Einlegekunst erlernten und in Kürze zu erfahrenen Arbeitern wurden. Giulio Rizzi, ein ehrbarer Bürger, bekleidete wichtige Ämter in der Gemeinde Pergine, unter anderem fördert er die erste Lehrlingsschule des Trentino.

Bei seinem Tod im Jahr 1955 hinterlässt er zwei Töchter, von denen eine mit Mario Taddei verheiratet war, und der sich dafür einsetzte, dass die Firma nicht schließen musste und die Belegschaft nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. All dies in Erwartung des Studienabschlusses und der Spezialisierung in Deutschland des ältesten Sohns, Silvio Taddei (Enkel von Giulio Rizzi).

Dem jungen Silvio Taddei wurde im Jahr 1960 die Firma Rizzi anvertraut. Ein Jahr später nahm er den Vorschlag zweier deutscher Unternehmer, der Herren Vogt und Schutz an und gründete eine parallele Firma, die "Prefabbricati Velox" (Fertigteile), in der Absicht, neue Systeme für das Bauwesen zu finden: Daraus entsteht ein Fertigteil, eine Holz-Zement-Platte für das Bauwesen und ein für jene Zeiten revolutionäres Garagentor, das vom Teilhaber Jacob Vogt entworfen und patentiert wurde.

Nach wenigen Jahren ist Silvio Taddei in der Lage, die Anteile seiner beiden deutschen Teilhaber zu übernehmen, einschließlich des wertvollen Patents des Garagentors. Im Jahr 1979 wird die Gesellschaft in Silvelox Spa umgewandelt und das Werk auf fast achttausend Quadratmeter vergrößert. In der Zwischenzeit setzt sich das Produkt "Garagen-Schwingtor" immer mehr durch, dank der kontinuierlichen technischen und ästhetischen Verbesserungen.

Allerdings kann das Bedürfnis der Produktionserweiterung im Werk von Pergine nicht befriedigt werden und so lagert Silvelox Spa im Jahr 1983 in Erwartung eines den Bedürfnissen entsprechenden Gebiets Teile der Produktion nach Cavaion Veronese aus.

Zu Beginn der neunziger Jahre macht Silvio Taddei in Castelnuovo Valsugana die Möglichkeit des Erwerbs eines mit Sägerei, Werkshallen und Büros ausgestatteten Industriegeländes aus: Nach dem Kauf beginnt die Produktion der Rohstoffe und der Halbfertigware aus Holz des Garagentors, die für die Produktionsstätten in Pergine und Cavaion Veronese bestimmt sind.

In den Jahren '93-'94 nimmt Silvelox eine erneute Erweiterung vor; obwohl ungern, verlässt das Unternehmen den historischen Sitz von Pergine und konzentriert die gesamte Produktion in Castelnuovo Valsugana, wo es zur Zeit tätig ist.

Im Jahr 2000 beginnt eine neue Geschäftsentwicklung mit der Eröffnung neuer internationaler Märkte, die ab sofort die hohe Qualität der Produkte von Silvelox schätzen. Die Entwicklung des Unternehmens gründet auf dem Wachstum seiner Mitarbeiter und es ist in diesem Licht, dass eine starke Orientierung auf die Entwicklung des Personals und das Geschäftsmanagement beginnt.

Im Jahr 2003 ist Silvelox dank der Neuorganisation der Produktionsabteilungen, einer Schulungs-Einrichtung für die Kundendienst-Center und des flächendeckenden Vertriebsnetzes für die Diversifikation seines Angebots bereit. Es beginnt daher die Herstellung der Eingangstüren Silvelox. Im gleichen Jahr beschließt Silvelox, seine Kompetenzen im Bereich der Sicherheitstüren mit dem Erwerb eines historischen Unternehmens der Branche, Rizzi & C. aus Fombio (LO) auszuweiten. Der Industrialisierungsprozess ist nunmehr angelaufen und Silvelox nähert sich dem Markt mit neuen ehrgeizigen Zielen in einer Logik des Dienstes am Kunden, der sein Haus aufwerten möchte.

Zu Beginn des Jahres 2006 tritt Domina in die Gruppe Silvelox ein, ein Nischenunternehmen im Bereich Innentüren.